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Zeitungsausschnitte von und über die Gemeinde Heinbockel

 

27.04.2009
 
Vater und Sohn.
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Auge in Auge. Kordländer
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Auge in Auge. Kordländer
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Profil krallt sich in den Boden


Traktoren ziehen Bremswagen über eine 100 Meter lange Strecke - Das Ziel erreichen nur wenige

Heinbockel (kor). Pascale (5) sitzt auf der Haube eines Mc Cormick und führt ein Fachgespräch mit seinem Vater Wolfgang Buchholz (40) aus Drochtersen. Natürlich über Trecker. Denn der Junge ist ein richtiger Fan von alten und schweren Vehikeln. So hat er beim Plausch die anderen Schlepper beim ersten Heinbockeler Trecker-Treff fest im Blick.

Vater Buchholz hat zu Hause fünf alte Traktoren stehen. Da darf der Junior natürlich auch mal mitfahren. "Da wir mit dem Cormick nun einmal hier sind, haben wir auch am Ziehen eines Bremswagens teilgenommen. "Rund 70 Meter weit bin ich gekommen", sagt der Südkehdinger. Das sei gar nicht so schlecht gewesen, zumal keine Zusatzgewichte an den Schlepper gehängt waren.
Bei dem Wettbewerb ging es vor großer Zuschauerkulisse auf einem Acker neben dem Heinbockeler Sportplatz um das "Full Pull". Da bedeutete, den "Bremswagen" über eine Strecke von 100 Metern zu ziehen. Doch dieses Ziel erreichten nur wenige.
Einer von ihnen war Mitorganisator Gerd Henning aus Oldendorf. Sein Lanz-Buldog 20/12, gebaut 1955, blubberte ohne Probleme über die Strecke hinweg. Das Profil der Räder krallte sich in den Sandboden, aber immer ging es vorwärts. Ganz sachte und ohne eine tiefe Spur zu hinterlassen. "Damit habe ich in dieser Klasse wohl gewonnen", meint Henning.
Einen besonderen Trick gibt es beim Ziehen des Bremswagens nicht. Einer schwört darauf, kräftig Gas zu geben. Der andere meint, ein bisschen Luft aus den Reifen herauslassen zu müssen oder ordentlich Zusatzgewichte an den Schlepper zu hängen.
Bei dem vom Heinbockeler Musikladen ausgerichteten Trecker-Treff starteten beim "Pullen" rund 80 Teilnehmer. "Die Treckerfans kommen aus dem gesamten ElbeWeser-Raum", berichtete Mitorganisator Henning. 20 verschiedene Leistungsklassen waren vom Veranstalter ausgeschrieben worden - für Zugmaschinen von 18 PS bis 330 Pferdestärken.
"Beim Bremswagen ist ein Gewicht integriert, das mit jedem gefahrenen Meter weiter auf den Boden drückt", erklärt Henning das Wettkampfverfahren. Für die ganz großen Maschinen werden sogar noch zusätzlich Erdnägel angebaut, die sich regelrecht in die Ackerkrume hineinbohren.
Zusätzlich zum "Pullen" fand ein geselliges Beisammensein von rund 100 Treckerfreunden mit Oldtimern statt. Drei Tage verweilten sie auf dem Festplatz. Sie übernachteten in Bauwagen, Zelten oder Wohnwagen. Die Resonanz war überwältigend. Nach Hennings Worten sind mehr Teilnehmer und Zuschauer gekommen als erwartet. "Wir überlegen, das Treffen nun zu einer regelmäßigen Einrichtung zu machen", so Henning. "Zum Beispiel alle zwei Jahre." Neben Traktoren gab es auf dem Festplatz ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm für alle.

27.04.09

Mit freundlicher Genehmigung des Stader Tageblatt

 

06.01.2009

Einbrecher verwüsten Vereinsheim des SuSV Heinbockel


Schaden in Höhe von 2000 Euro

Kreis Stade (kor). Auf einer Baustelle am Marktplatz in Horneburg ist ein Strom-Verteilerkasten (400 Euro) gestohlen worden. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise unter Telefon 0 41 63/ 82 64 90.

In Himmelpforten entwendeten Diebe am Mittwoch vor Silvester in der Klosterfeldstraße einen Roller. Zeugenhinweise nimmt die Polizeisstation Himmelpforten unter Telefon 0 41 44/ 61 66 70 entgegen.

In der Nacht zu Silvester haben Einbrecher im Vereinsheim des Heinbockeler Sportvereins einen Schaden in Höhe von 2000 Euro angerichtet. An Diebesgut schienen die Täter kein Interesse zu haben. Sie gingen aber mit brachialer Gewalt vor, um die Tür mit einem Kuhfuß zu öffnen. Und sie entleerten im Innenraum einen Pulver-Feuerlöscher. Zeugen melden sich unter Telefon 0 41 44/ 78 79 .

06.01.2009

04.12.2001

Stader Tageblatt

 

Stader Polizei sucht nach dem Taxi-Räuber

Stade (ST). Nach dem Mann, der wie am Montag gemeldet, am Sonntagmorgen eine Taxifahrerin bedrohte und ihr die Geldbörse raubte, fahndet die Polizei jetzt mit dem oben stehenden Phantombild. Der etwa 30- bis 35-Jährige hatte sich von der Diskothek in Heinbockel in den Stader Pulverweg/ Einmündungsbereich Geestberg fahren lassen. Er spricht akzentfreies Deutsch, ist von gepflegter Erscheinung, etwa 1,80 Meter groß, und hat eine kräftige Statur mit Bauchansatz. Die dunklen, ziemlich glatten Haare weisen leichte Geheimratsecken auf. Er war mit dunkelblauer Jeans, hellem Sweatshirt und dunklem Blouson bekleidet. Hinweise zur gesuchten Person erbittet die Stader Polizei unter Telefon 0 41 41/ 10 22 15.

03.12.2001

Stader Tageblatt

 

Taxifahrerin überfallen
Circa 30-jähriger entkam mit Nachteinnahmen

Heinbockel (q). „Exstrem dreist“ nennt die Stader Polizei einen Überfall auf eine Taxifahrerin, der Sonntag gegen 6.15 Uhr in Heinbockel – Höhe Volksbank – seinen Anfang nahm und im Stader Pulverweg sein böses Ende fand. Ein circa 30-jähriger Mann ließ sich nach Stade und dort durch mehrere Straßen kutschieren, bis er die Taxifahrerin zum Halten aufforderte, ihre vermutlich eine Schusswaffe an die Schläfe hielt und „Geld her“ forderte. Die Börse, mit der er flüchtete, enthielt – so die Polizei – Einnahmen von mehreren 100 Mark.
Das Opfer beschrieb den Täter wie folgt: Circa 1,80 Meter groß, kräftig mit Bauchansatz, sehr kurze dunkle Haare, dunkle Jeans, helles Sweatshirt, dunkles Blouson. Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon 0 41 41 / 10 22 15.

03.12.2001

Stader Tageblatt

 

Um Verletzten nicht gekümmert

Heinbockel (ST). Ohne sich um ihn zu kümmern, ließ am Sonntag gegen 5 Uhr ein Autofahrer einen 18-jährigen schwer verletzt an der Bushaltestelle am Ortsausgang Heinbockel in Richtung Düdenbüttel liegen, nachdem er ihn mit seinem vermutlich älteren, silberfarbenen Opel angefahren hatte. Der 18-jährige hatte auf ein Taxi gewartet. Vom eventuell an der Vorderachse beschädigten Pkw blieb eine Radkappe zurück. Die Polizei bittet Zeugen der Unfallflucht, sich unter Telefon 0 41 41 / 10 22 15 zu melden.

17.10.2001

Stader Tageblatt

 


Wenn Herr Hellwege wie eine Maus fiept
88-jähriger Oldendorfer Vogelkundler hat besonderes Faible für Eulen
  Schleiereulen mit ihren flauschigen Federn und ihren Qualitäten als Jäger in der Nacht schätzt er besonders: Bernhard Hellwege ist mit Leib und Seele Vogelkundler. Seine Beobachtungen sind jetzt in einem Faltblatt veröffentlicht worden. Foto: Klempow

Oldendorf (gh). Die Eulen haben es ihm ganz besonders angetan. „Die sind so drollig“, schwärmt Bernhard Hellwege. Der 88-Jährige weiß, wo er sie in der Gemeinde Oldendorf findet. Der Hobby-Vogelkundler hat die Vogelwelt des Dorfes unter die Lupe genommen. In einem Faltblatt informiert er über die Wohnsitze der gefiederten Tiere.
Wespenbussard, Mönchsgrasmücke, Sumpfrohrsänger, Erlenzeisig, Baumpieper, Steinschmätzer und Raubwürger haben ihr Domizil zeitweilig in der Oldendorfer Flur. 88 Vogelarten hat Hellwege im vergangenen Jahr dort gezählt. „Ja, denn geht's in die Gummistevels und auf's Rad und los“, erzählt Hellwege – auf in den Wald und die Feldmark.
Sein Wissen hat sich der Ornithologe erarbeitet. Wichtige Stütze bei seinem Hobby sind die Fachbücher zur Bestimmung der Vogelarten. „Man muss eben sehen und hören, immer wieder hingehen und beobachten. Wo brüten die Tiere, wo brütet der Nachbar“, sagt der 88-Jährige, der erst seit zwei Jahren mit seiner Frau Margarete in Oldendorf wohnt. 52 Jahre lang war die Schule in Heinbockel das Zuhause der Hellweges. „Ich war der letzte Lehrer in Heinbockel.“ Hellwege ist Dorfschulmeister vom alten Schlag. Mit gewissenhafter Strenge erzählt er von seinen Vogelbeobachtungen, ab und an lächelt er schalkhaft, auch, als er sagt „Schulmeister schreiben ja auch Chroniken“ und auf die dicke Ortschronik von Heinbockel und Hagenah deutet, an der er mitgearbeitet hat.
Ins Schwärmen gerät er, wenn er sein Faible für Eulen begründet: „Die sind ja viel nachts unterwegs. Und so drollig, weil sie immer den ganzen Kopf bewegen müssen.“ Sie könnten nachts ein Mäusefiepen noch in 60 Meter Entfernung hören. Hellwege liefert zur Demonstration ein wunderbares Mäusefiepen, mit dem er die lautlos fliegenden Eulen schon in ihrer Schlafgemeinschaft geweckt und angelockt hat.
Der gebürtige Kranenburger schwingt sich noch immer gerne aufs Rad, um die Vogelwelt bei Führungen vorzustellen. Naturverbunden sei er schon immer gewesen. Bis 1974 war er Lehrer in der kleinen Heinbockeler Schule. Und lange Jahre erntete er als Hobby-Imker bis zu 300 Pfund Honig im Jahr. „Aber Gärtner war ich nie, obwohl ich ein Bauernsohn bin.“ Stattdessen ist er seit Jahrzehnten Mitglied der ornithologischen Arbeitsgemeinschaften Stade und Niedersachsen.
Im übersichtlich gestalteten Faltblatt ist aufgeführt, welche Vögel zu welchen Zeiten in Oldendorf zu sehen sind. Auf einer Karte sind die einzelnen Fluren des Dorfes eingezeichnet. „Heute wissen ja viele nicht mehr, wie die Flurnamen lauten.“ Mittels Karte sind zum Beispiel Vietsmoor, Hinterholz oder Klosterbruch gut zu finden. Wer auf Nummer sich gehen will, sollte sich bei einer Exkursion Bernhard Hellwege anschließen. Er kann schließlich Gartenbaumläufer von Goldammer unterscheiden.
Herausgeber des Faltblatts mit Hellweges Beobachtungen ist der Kultur- und Heimatverein Oldendorf und Umgebung.
Erhältlich ist es Faltblatt bei Johanna Kröncke (0 41 44/77 88).

10.09.2001

Stader Tageblatt

 

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen
Samtgemeinde Oldendorf
Wahlbeteiligung 69,3%
SPD: 21,29%; 4 Sitze
CDU: 34,77%; 8 Sitze
Die Grünen: 7,0%; 1 Sitz
WG: 36,9%; 8 Sitze
Bündnis Rechte: --
Samtgemeinde-Bürgermeister:
Hans Willi Heinsohn 39,44%
Thomas Scharbatke 60,56%
Gemeinde Oldendorf
Wahlbeteiligung: 67,3%
SPD: 20,7%; 3 Sitze
CDU: 31,4%; 4 Sitze
Die Grünen: 7,2%; 1 Sitz
FDP: 0,9%; 0 Sitze
WG: 39,8%; 5 Sitze
Gemeinde Burweg
Wahlbeteiligung: 73,1%
SPD: 28,4%; 3 Sitze
CDU: 53,4%; 5 Sitze
Die Grünen: 4,8%; 0 Sitze
WG: 13,5%; 1 Sitz
Gemeinde Kranenburg
Wahlbeteiligung: 85,8%
SPD: 0%; 0 Sitze
CDU: 11,2%; 1 Sitz
Die Grünen: 0%; 0 Sitze
WG: 50%; 5 Sitze
Bürgerliste: 38,8%; 3 Sitze
Gemeinde Estorf
Wahlbeteiligung: 68,4%
SPD: 27,7%; 3 Sitze
CDU: 31%; 3 Sitze
WG: 41,4%; 5 Sitze
Gemeinde Heinbockel
Wahlbeteiligung: 63,3%
SPD: 15,1%; 1 Sitz
CDU: 48,9%; 6 Sitze
WG: 36%; 4 Sitze
06.12.2000

Stader Tageblatt

 

Trotz Gratis-Abholung frei Haus, karren unverbesserliche Umweltsünder ihren Unrat immer wieder in die Natur, wie hier zwischen Weißenmoor und Heinbockel. Foto: Lorenz

 

Immer mehr Müll in der Natur

Entsorgung kostet 170 000 Mark jedes Jahr - Den Tätern droht sogar die Freiheitsstrafe

Kreis Stade (kl). "Tendenz steigend", so beschreibt Sabine Gooßen, Umweltberaterin beim Landkreis Stade den aktuellen Trend in Sachen wilder Müll. Trotz Gratis-Abholung von Hausrat und Sperrmüll, karren unverbesserliche Umweltsünder ihren Unrat immer wieder in die Natur.
Zwei Unbekannte geben auf dem Weg zwischen Weißenmoor und Heinbockel Denkanstöße: zum einen dieser Zeitgenosse, der seinen alten Krempel, Töpfe, Pfannen, Glasflaschen, unappetitliche Lumpen und etliches mehr extra ins Gelände karrte. Zum anderen, jener, der per Dichtung und selbstgebautem Schild auf diese Sauerei am Wegesrand aufmerksam macht.
Zu denken gibt auch die nüchterne Aufrechnung der zusätzlichen Kosten, die wilder Müll verursacht - und die die Steuerzahler alle mit berappen müssen.
170 000 Mark fallen beim Landkreis Stade pro Jahr zusätzlich für die Entsorgung von Wildmüll in Feld und Flur, an Straßengräben und Waldstücken an.
Etwa 2000 Kubikmeter Wildmüll werden jährlich im Kreis Stade zusammengesammelt. Das sind etwa 166 Müllwagen-Ladungen, die neben der normalen Müllabfuhr belastend zu Buche schlagen.
"Alte Möbel, Elektrogeräte Fahrzeugen aller Art, wie Busse, Wohnmobile oder PKW werden einfach im Gelände abgestellt", berichtet Sabine Gooßen. "Auch Altöle, Sondermüll und Asbest finden wir immer wieder", so die Umweltberaterin.
Dabei ist die Sperrmüll- Abholung nach wie vor kostenlos, kann bei den städtischen Bauhöfen in Buxtehude, Stade oder bei der Entsorgungsfirma Meyer in Wischhafen bestellt werden.
Das Umweltamt will mit Kampagnen - vor allem gemeinsam mit Schülern - den wilden Müllentsorgern den Kampf ansagen. Erfolgreiche Aktionen liefen bereits in Himmelpforten, Bassenfleth oder auf Krautsand.
"Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir von Vereinen, Gruppen und Schulen bekommen", berichtet Sabine Gooßen. Und die engagierten Helfer können mit ihrem Einsatz das Konto ihrer Vereins- oder Klassenkasse etwas aufbessern.
Interessenten können sich unter Telefon 0 41 41 / 1 25 63 beim Landkreis Stade melden oder näher informieren.
Doch mit dem Sammeln allein ist das Problem längst nicht vom Tisch. Gezielt wird auch nach Verursachern geforscht.
Werden Umweltsünder erwischt, drohen ihnen empfindlichen Strafen. "Wer vorsätzlich mit Müll Umwelt, Menschen oder Tiere gefährdet, muss mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren rechnen oder kann zu Geldstrafen bis zu drei Monatsgehältern verurteilt werden", erläutert der Stader Staatsanwalt Martin Balhorn.

17.06.2000

Stader Tageblatt

Ganz neue Radlerkarte

Zwöf Touren durch das Kreisgebiet/ Karten orientieren in Bild und Text

Kreis Stade (coq). Der Landkreis Stade hat eine neue Radtourenkarte in Auftrag gegeben - und betritt mit dem Ergebnis jetzt kartografisches Neuland: Denn auf dem zweiteiligen, digital erstellten Kartenwerk wird die Beschaffenheit des Geländes fast räumlich erlebbar und ermöglicht dadurch auch ungeübteren Nutzern schnelle Orientierung.
Im Maßstab 1 : 50 000 können sich die Nutzer des Kartenmaterials über insgesamt zwölf Radtouren durch das Kreisgebiet orientieren. Sie wurden für die Neuveröffentlichung komplett überarbeitet und sind auch auf der Rückseite in ausführlichen Texten dargestellt.Damit auch die Orientierung von Radlerinnen und Radlern in der Landschaft leicht bleibt, ist von Seiten des Kreises weiteres vorgesehen: Die auf den beiden Karten beschriebenen Touren sollen in Kürze auch ausgeschildert werden.
Die Tourenbeschreibungen hat Anette Aabye, Autorin aus Heinbockel, erstellt, die alle Touren abgeradelt und Einzelheiten der Streckenführung mit dem Planungsamt des Kreises geklärt hat. Auf den Karten finden sich die Besonderheiten der Touren jeweils auch wieder: In kleinen Bildsymbolen oder auch mit kurzen Texthinweisen.
Ab Montag sind die Karten, erstellt zusammen mit dem "Verein Naherholung im Umland Hamburg", im örtlichen Buchhandel erhältlich. Sie kosten jeweils 9.80 Mark und schließen direkt aneinander an. Förmlich "geadelt" sind sie dabei auf dem Titel - als "offizielle Radwanderkarte" dieser Region.

30.05.2000 Stader Tageblatt Heinbockel: Grünes Licht für neues Wasserwerk

Heinbockel (sbi). Dem Bau des in Heinbockel geplanten Wasserwerks steht offenbar nichts mehr im Wege: Wie der Geschäftsführer des Trinkwasserverbandes Stader Land, Dieter Hammann, am Montag bekannt gab, hat der gegen das geplante Bauprojekt vor Gericht prozessierende Landwirt seine Klage zurückgezogen. Hammann rechnet damit, dass der erste Spatenstich spätestens zu Beginn des nächsten Jahres erfolgen kann. Das Wasserwerk soll (zunächst) 1 Million Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr liefern.

18.04.2000 Stader Tageblatt

Gerichtsentscheid steht weiter aus

Wasserwerk Heinbockel steht noch in den Sternen

Kreis Stade (coq). Der Trinkwasserverband Stader Land hängt in der Luft: Das längst für Heinbockel geplante Wasserwerk kann immer noch nicht gebaut werden. Und das liegt offenbar am Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Seit Jahren liegt ihm die Klage eines Heinbockeler Landwirts vor. Eine Entscheidung traf es bislang nicht.
"Ich weiß auch nicht, wie es da weitergeht", schilderte der Kläger, Landwirt Heinrich Heins. Er und sein Anwalt hätten seit längerem nichts über das Verfahren gehört.
Heins hat Sorge, dass das für einen Teil des Dorfs fixierte Wasserschutzgebiet die Entwicklung seines Betriebs beeinträchtigt. In erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht Stade hatten Heins und eine dörfliche Interessengemeinschaft mit ihrem Anliegen den Kürzeren gezogen. Das Gericht hatte grundsätzlich Wasserentnahme gebilligt - eine Million Liter jährlich.
Daraufhin ging Heins in die nächste Instanz, zum Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Das ist jetzt gut vier Jahre her. Seitdem weiß auch der Trinkwasserverband Stader Land nicht weiter. Sein Geschäftsführer, Dieter Hammann, wundert sich: "Es geht um rund zehn Millionen Mark Bausumme für das neue Wasserwerk. Das Geld liegt bereit. Aber wir wissen nicht, wann es verbaut werden kann."
Im Oberverwaltungsgericht Lüneburg dagegen ist die Perspektive derzeit unklar: Weder Verhandlung noch Entscheidung sind bisher terminiert 

13.04.2000 Stader Tageblatt

Abrechnung fürs Wasser wird umgestellt

Trinkwasserverband Stader Land führt neues Verfahren ein

Kreis Stade (coq). Der Trinkwasserverband Stader Land führt ein so genanntes "rollierendes Abrechnungsverfahren" ein. Zugleich übernimmt er in vielen Dörfern und Ortsteilen auch die Abwasserabrechnung. Dadurch kommt es vor allem zu veränderten Abrechnungszeitpunkten.
Für die rund 39 000 Kunden des Trinkwasserverbandes (TWV) ist das neue Verfahren nach Auskunft von Geschäftsführer Dieter Hammann nur von Vorteil: Sie können schon am Ende des Ablesemonats eine Komplettabrechnung erhalten - und müssen auf diese Daten nicht monatelang warten.
Dass der Trinkwasserverband auch Abwasser abrechnet, ist neu. Er hat es den Kommunen und Abwasserzweckverbänden angeboten, an ihrer Stelle tätig zu werden. Darauf eingegangen sind fast alle - bis auf die Samtgemeinden Fredenbeck und Oldendorf. Die Samtgemeinde Nordkehdingen überträgt die Aufgabe zum nächsten Jahreswechsel. Buxtehude und Stade haben mit ihren Stadtwerken größtenteils noch eigene Verfahren.
Rationalisierungeffekte hat das neue Vorgehen für den Energieversorger EWE und TWV: Strom, Gas und Wasser können künftig von nur einem Ableser gleichzeitig abgelesen werden. Vorteile für die Kunden: Es gibt nur noch einen Termin und das Ableseergebnis ist vor Ort überprüfbar.
Dem TWV kommen die Veränderungen sehr gelegen: Man kann nun das ganze Jahr über Abrechnungen erstellen, vermeidet also Spitzenbelastungen am Jahresschluss Außerdem wird ein Drittel bisheriger Ablesekosten eingespart. Für die Kunden bleibt kostenmäßig alles beim Alten.

Wann und wo im Kreis Stade abgelesen wird

Durch das neue Wasserabrechnungsverfahren des Trinkwasserverbandes Stader Land werden über das ganze Jahr hinweg die Zähler bei den Verbrauchern abgelesen. Das erfolgt monatsweise nacheinander in folgenden Gemeinden und Ortsteilen:

  • Mai: Drochtersen mit Krautsand, Moorgebiet und Hüll, Grünendeich, Hollern-Twielenfleth, Revenahe, Sauensiek, Wiegersen
  • Juni: Apensen, Deinste, Dollern, Helmste
  • Juli: Fredenbeck, Schwinge
  • August: Breitenwisch, Brobergen, Engelschoff, Großenwörden, Groß-Sterneberg, Hammah, Himmelpforten, Kranenburg, Neuland
  • September: Aspe, Balje, Krummendeich, Kuhla, Kutenholz, Oederquart und Oldendorf
  • Oktober: Ahrensmoor, Ahrenswohlde, Bargstedt, Bokel, Burweg mit Bossel und Blumenthal, Hollenbeck, Issendorf, Ohrensen, Ruschwedel, Stade-Wiepenkathen und Wangersen
  • November: Brest, Harsefeld mit Griemshorst, Reith, Wohlerst
  • Dezember: Ahlerstedt, Freiburg, Kakerbeck, Oersdorf
  • Januar 2001: Estebrügge, Hove, Königreich, Ladekop, Mittelnkirchen, Moorende, Steinkirchen
  • Februar 2001: Beckdorf, Bliedersdorf, Goldbeck, Guderhandviertel, Horneburg, Neuenkirchen, Nindorf, Nottensdorf
  • März 2001: Agathenburg, Düdenbüttel, Grundoldendorf, Haddorf, Hagen, Hagenah, Hedendorf, Heinbockel, Jork, Mittelsdorf, Wischhafen
  • April 2001: Assel mit Moorgebiet, Behrste, Borstel, Bützfleth mit Moorgebiet, Essel, Estorf, Gräpel, Mulsum, Stade-Schölisch, Wedel.
16.12.1999 Stader Tageblatt Heinbockel wuchs ganz gewaltig

Höhere Steuerkraft bringt mehr Geld

Heinbockel (coq). Die Gemeinde Heinbockel ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Allein in den letzten fünf Jahren um 374 Einwohner (gut 37 Prozent). Das macht sich auch im Haushalt der Kommune positiv bemerkbar: Die Einnahmen steigen. Nicht zuletzt deshalb konnte in der Sitzung des Gemeinderats ein ausgeglichener Haushalt präsentiert werden.
"Wir sind zufrieden", erklärte Bürgermeister Heinz Meyer. Seinen Ratskollegen und den Zuhörern hatte er geschildert, dass die Steuerkraftmesszahl - sie ist Maßstab für die Zuweisungen, die die Gemeinde vom Land Niedersachsen erhält, um knapp zwölf Prozent gestiegen sei.
Günstig steht die Kommune bei den Schulden da: Pro Einwohner/in beträgt die Quote 50,24 Mark - rund 150 Mark weniger als im niedersächsischen Landesschnitt. Dass es dennoch finanzielle Grenzen des Machbaren gibt, machte der Rat mit Verabschiedung einer Satzung deutlich: Ihrzufolge werden Bürger künftig an Straßenbaumaßnahmen beteiligt. In den Neubaugebieten war das bisher sowieso schon der Fall. Nun ist das auch bei allen anderen Maßnahmen nötig. "Alle Bürger werden gleichbehandelt", erklärte dazu Bürgermeister Meyer.

26.07.1999 Stader Tageblatt Wasserschutzgebiet bei Heinbockel festgesetzt

Einschränkungen für Landwirte

Heinbockel (coq). Die örtlichen Landwirte hatten vor Jahren noch gerichtlich versucht, es zu verhindern - ohne Erfolg. Und jetzt ist es unumstößlich: 17,8 Quadratkilometer Fläche von Heinbockel und Hagenah sind nun Wasserschutzgebiet. Das hat die Bezirksregierung Lüneburg vor wenigen Tagen festgesetzt. Denn in Heinbockel soll in absehbarer Zeit ein Wasserwerk gebaut werden. Wesentliche Folge der Entscheidung: Durch sie werden vor allem die örtlichen Landwirte in ihrem Handlungsspielraum eingeengt. Denn das Grundwasser in den Schutzzonen soll von Beeinträchtigungen freigehalten werden. Das heißt, es gibt unter anderem Vorschriften für Abwasserbehandlung und -einleitung und das Aufbringen von Düngemitteln. So ist, je nach Schutzzone, das Düngen mit Jauche, Gülle oder Stallmist entweder verboten oder muß zuvor beim Landkreis beantragt werden. Auch darf Gelände, das bisher noch nicht Ackergelände ist, nicht in solches umgewandelt werden. Auch bauliche Anlagen dürfen nicht errichtet werden. Das neue Wasserschutzgebiet hatte der Trinkwasserverband Stader Land beantragt. Er möchte damit und mit dem Bau des Wasserwerks die Versorgung mit Trinkwasser im Kreis Stade langfristig absichern.

03.09.1998 Stader Tageblatt Bürgermeisterwahl erst zur Monatsmitte

Heinbockel will auch einen Verwaltungsvertreter

Heinbockel (coq). Noch bis Mitte des Monats ist die Gemeinde Heinbockel quasi "bürgermeisterlos". Dann erst wird der Nachfolger des Ende Juni von seinem Amt zurückgetretenen Heinrich Heins (Wählergemeinschaft) gewählt. Der genaue Termin steht allerdings noch nicht fest. Gegenwärtig werden die Amtsgeschäfte von Bürgermeister-Stellvertreter Heinz Meyer (CDU) wahrgenommen.
Bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl ist Meyer zufolge wohl mit einer kleinen Veränderung bisheriger Regelungen zu rechnen: Heinbockel möchte für seine Angelegenheiten in der Verwaltung jemanden benannt wissen, der die Ratsarbeit kontinuierlich begleitet.Nach der letzten Kommunalwahl, durch die die zuvor personell getrennten Ämter des Bürgermeisters und des Gemeindedirektors zusammengeführt wurden, hatte man in beiden Ortsteilen in dieser Frage keine Einigkeit herstellen können und deshalb schließlich auf eine entsprechende Person verzichtet.

   

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